Ein starkes Passwort allein reicht heute nicht mehr
Zu einfache Passwörter, dasselbe Passwort für mehrere Dienste, Zugangsdaten auf Zetteln oder Passwörter per E-Mail oder Teams weitergegeben: Schlechtes Passwortmanagement gehört noch immer zu den häufigsten Sicherheitsrisiken in Unternehmen.
Doch auch wer es besser macht, ist damit noch nicht automatisch auf der sicheren Seite.
Ein langes Passwort, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen und für jeden Zugang eine andere Kombination: Wer diese Grundregeln beachtet, hat beim Thema Passwortsicherheit schon einiges richtig gemacht.
Aber was passiert, wenn genau dieses sichere Passwort durch Phishing abgegriffen wird? Wenn Zugangsdaten nach einem Datenleck bereits in falschen Händen sind? Oder wenn niemand bemerkt, dass ein eigentlich starkes Passwort längst kompromittiert wurde?
Dann hilft auch das komplexeste Passwort nur noch bedingt.
Mit gültigen Zugangsdaten müssen Angreifer häufig gar nicht versuchen, technisch in ein System einzubrechen.
Sie können sich einfach anmelden.
Professionelles Passwortmanagement muss deshalb heute mehr leisten, als starke Passwörter zu erzeugen und sicher aufzubewahren.
Passwortmanagement beginnt im Arbeitsalltag
In einem Unternehmen kommen schnell zahlreiche Zugänge zusammen: Microsoft 365, Cloud-Dienste, Fachanwendungen, Lieferantenportale, Websites oder andere Online-Tools. Und längst nicht jeder Zugang wird auf die gleiche Weise genutzt.
Persönliche Zugangsdaten sollten auch persönlich bleiben. Gleichzeitig gibt es Anwendungen und Dienste, auf die mehrere Kollegen oder ganze Teams zugreifen müssen. Statt solche Passwörter per E-Mail oder Teams weiterzugeben oder an anderen Stellen abzulegen, können Zugänge über ein professionelles Passwortmanagement gezielt bereitgestellt werden.
So lässt sich steuern, wer auf welche Zugangsdaten zugreifen darf, während jeder Mitarbeiter seine individuellen Zugänge weiterhin in seinem eigenen Bereich verwaltet.
Das wird besonders wichtig, wenn sich im Unternehmen etwas verändert. Neue Mitarbeiter kommen hinzu, Aufgaben wechseln oder Kollegen verlassen das Unternehmen. Benutzer und Berechtigungen können entsprechend angepasst werden, ohne sämtliche Zugangsdaten neu organisieren zu müssen.
Sicherheit darf die Arbeit auch einfacher machen
Eine Sicherheitslösung, die den Arbeitsalltag unnötig kompliziert, hilft am Ende niemandem. Gutes Passwortmanagement kann deshalb Sicherheit und Komfort miteinander verbinden.
Beim Aufruf bekannter Websites und Anwendungen können die passenden Zugangsdaten automatisch erkannt und eingetragen werden. Mitarbeiter müssen sich komplexe Passwörter weder merken noch jedes Mal heraussuchen oder eintippen.
Genau diese Funktion kann gleichzeitig einen zusätzlichen Schutz gegen Phishing bieten.
Führt beispielsweise ein Link in einer täuschend echten E-Mail auf eine gefälschte Anmeldeseite, stimmt deren Internetadresse nicht mit der zum gespeicherten Zugang hinterlegten Website überein. Die Zugangsdaten werden dort nicht einfach automatisch eingetragen.
Ein kleiner Unterschied im Arbeitsablauf, der im entscheidenden Moment einen großen Unterschied machen kann.
Ist Ihr Passwort vielleicht längst bekannt?
Auch wer aufmerksam arbeitet und starke Passwörter verwendet, kann von einem Datenleck betroffen sein. Wird ein Online-Dienst kompromittiert, können Zugangsdaten in Umlauf geraten, ohne dass der eigentliche Benutzer zunächst etwas davon bemerkt.
Deshalb gehört für uns noch eine weitere Ebene zu modernem Passwortmanagement: Es sollte erkennen können, ob hinterlegte Zugangsdaten bereits kompromittiert wurden und im Dark Web bekannt sind.
So kann ein betroffenes Passwort geändert werden, bevor gestohlene Zugangsdaten für einen Angriff auf das Unternehmen genutzt werden.
Am Arbeitsplatz, unterwegs und im Homeoffice
Der Arbeitsalltag findet längst nicht mehr ausschließlich an einem einzigen PC statt. Mitarbeiter greifen über Notebooks, Smartphones oder Tablets auf Unternehmensdienste zu und arbeiten mit unterschiedlichen Betriebssystemen und Browsern.
Ein professionelles Passwortmanagement sollte deshalb dort verfügbar sein, wo die Zugänge tatsächlich benötigt werden. Sicherheit darf nicht davon abhängen, ob jemand gerade am Büro-PC sitzt oder unterwegs auf einen Dienst zugreifen muss.
Zugänge gibt es nicht mehr nur für Menschen
Auch der Begriff „Zugangsdaten“ wird inzwischen weiter. Nicht nur Mitarbeiter benötigen sichere Zugriffe auf Systeme und Informationen.
Auch Anwendungen, Maschinen und KI kommunizieren miteinander, greifen auf Daten zu oder benötigen Zugang zu anderen Diensten. Damit wächst die Bedeutung einer zentralen und kontrollierten Verwaltung von digitalen Identitäten und Zugangsdaten.
Passwortmanagement entwickelt sich damit zunehmend zu einem Bestandteil umfassender Identity Security.
Warum wir bei KONZEPT3 IT auf Keeper setzen
Passwortmanagement ist nicht gleich Passwortmanagement.
Bei KONZEPT3 IT setzen wir deshalb auf Keeper Enterprise. Die Lösung verbindet die Punkte, die für uns im Unternehmensalltag entscheidend sind: sichere persönliche und gemeinsam genutzte Zugänge, zentrale Benutzer- und Rechteverwaltung, einfaches Handling, plattformübergreifende Nutzung sowie zusätzliche Schutzmechanismen gegen kompromittierte Zugangsdaten und Phishing.
Mit KeeperFill können gespeicherte Zugangsdaten auf den dazugehörigen Websites automatisch verwendet werden. BreachWatch unterstützt dabei, kompromittierte Zugangsdaten zu erkennen.
Gleichzeitig lässt sich die Lösung an die Struktur eines Unternehmens anpassen. Ändert sich die Zahl der Benutzer oder verändern sich Aufgaben und Berechtigungen, kann das Passwortmanagement entsprechend mitgehen.
Als Managed Service Provider stellen wir Keeper bedarfsgerecht bereit und begleiten unsere Kunden bei Einrichtung und Nutzung. Dabei profitieren wir auch von unserem direkten Austausch mit Keeper und können bei Bedarf zusätzliche Expertise in Kundenprojekte einbinden.
Passwortmanagement ist dabei ein Baustein unserer Lösungen rund um Software und Lizenzen. Wir unterstützen Unternehmen bei der Auswahl, Bereitstellung und Betreuung passender Softwarelösungen für ihren Arbeitsalltag. Mehr dazu finden Sie auf unserer Seite Software und Lizenzen.
Passwortmanagement als Teil Ihrer IT-Sicherheit
Ein Passwortmanager kann nicht jeden Phishing-Angriff verhindern und ersetzt weder MFA noch weitere Maßnahmen der IT-Sicherheit. Richtig eingesetzt kann professionelles Passwortmanagement aber gleich an mehreren Stellen ansetzen: starke und individuelle Passwörter ermöglichen, unkontrollierte Weitergabe vermeiden, Zugriffe organisieren, kompromittierte Zugangsdaten erkennen und Mitarbeiter beim täglichen Login unterstützen.
Und genau darin liegt für uns der entscheidende Punkt: Mehr Sicherheit muss den Arbeitsalltag nicht komplizierter machen.
Sie möchten Passwortmanagement in Ihrem Unternehmen sicher und praxistauglich umsetzen? Sprechen Sie uns an. Gemeinsam schauen wir, welche Lösung zu Ihren Anforderungen und Ihrer IT-Struktur passt.
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